Ein Fest des Dankes

Als das Duo aus Pianist Moritz Schott und Trompeter Boris Havkin die Ouvertüre aus der Wassermusik von Händel einstimmten, fiel bereits der Regen vom Himmel. Doch die Wetteraussichten konnten das diesjährige Jahresfest des Altersheims am Rabenhorst nicht trüben. Heim- und Pflegedienstleiterin Rita Beschoner begrüßte herzlich die Gäste, vor allem Bewohner, Partner, Angehörige und Mitarbeiter, zum „Fest des Dankes“. So vertrat Pastorin Ursula Tröstler die Kirchengemeinde Wellingsbüttel, die vor 45 Jahren das beliebte Seniorenheim gründete, um alte und kranke Menschen gut zu versorgen.

Einige der geehrten ehrenamtlichen Damen mit Koordinatorin Hella Ahrens in ihrer Mitte

Pastor Dr. Torsten Schweda dankt Leiterin Rita Beschoner für ihre 20 Jahre im Verbund der Diakonie Alten Eichen

Von Pastor Dr. Schweda (v. li.) ausgezeichnete Mitarbeiter: Regine Hoff, Michael Reich, Ljubica Korican, Sabine Kiesling und Rita Beschoner

Traditionell ehrte Rita Beschoner, stellvertretend für alle 54 ehrenamtlich Tätigen, diejenigen die ein Jubiläum feierten wie z.B. die Koordinatorin Hella Ahrens, Barbara Ohlerich, Heide Turnbull und Marianne Woithe, die bereits seit 30 Jahren ihre Ehrenamtliche Tätigkeit im Altersheim am Rabenhorst ausüben. Esther Herbrechtsmeyer, Jutta Kamsties, Renate Meyer und Astrid Schefe helfen seit 15 Jahren in der Cafeteria oder an der Rezeption aus. Oder diejenigen, die ganz frisch ihr Amt angetreten haben: Karin Gesche und Heidemarie Cordes sind seit 2017 bereits unersetzliche „Nachwuchs-Ehrenamtliche“. Auch Ingrid Link, die Stellvertreterin von Hella Ahrens, und Bettina  Michaelis, die alle zwei Wochen mit den Bewohnern singt, wurden von der Heimleitung mit Blumen bedacht. Frau Michaelis wollte ihren Strauß am liebsten an alle anderen Helfer verteilen. „Da sind so viele Menschen, die mir jedes Mal zur Hand gehen, die Stühle  bereitstellen, Noten verteilen und dafür Sorge tragen, dass alle Bewohner, die singen möchten, auch den Weg zu mir finden.“

Die beiden Heimfürsprecherinnen Renate Franke und Waltraud Hoppe sind bereits seit vielen  Jahren in ihren Ämtern tätig. Frau Hoppe bedankte sich auf ihre Weise mit einem selbstverfassten Gedicht über das Rabenhorst und seine Menschen.

Nach einer kurzen musikalischen Einlage an Klavier und Trompete wandte sich Rita Beschoner ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu und dankte ihnen für ihren unermüdlichen Einsatz: „Bleiben Sie wie Sie sind und bleiben Sie lange hier!“ Dass sie bereits lange da sind, bewiesen die examinierten Altenpflegerinnen Kornelia Dilim (30 Jahre) im Nachtdienst, Ljubica Korican (10 Jahre) im Wohnbereich 2 und Sabine Kiesling (15 Jahre), Wohnbereichsleiterin im Wohnbereich 1, sowie Michael Reich (10 Jahre) in der Verwaltung.

Einen besonderen Dank galt Frau Regina Hoff, die seit mehr als 20 Jahren in der Verwaltung die erste Anlaufstelle für Mitarbeiter, Bewohner und Angehörige ist. Darum fällt es Rita Beschoner und ihrem Stellvertreter Klaus Rathke besonders schwer diese „freundliche, geduldige und hilfsbereite Person in den Ruhestand zu schicken“. Bis September bleibt sie dem Rabenhorst erhalten und das hat einen Grund: „Ich kann mir keine bessere Chefin vorstellen“, so die Rentnerin in Spe. Pastor Dr. Torsten Schweda, Rektor der Diakonie Alten Eichen, überreichte der Jubilarin das Kronenkreuz der Diakonie in Gold. Schweda, der auch die Geschäftsführung des Altersheims am Rabenhorst innehat, blieb gleich am Rednerpult stehen und hob noch einmal hervor, was alle Anwesenden bezeugen konnten: „ Wir haben ein großes Glück und sind gleichzeitig sehr stolz darauf, dass es hier eine geringe Fluktuation an Mitarbeitern gibt. Das zeichnet sie  aus. Ganz herzlichen Dank dafür.“ Einen maßgeblichen Anteil daran hat Leiterin Rita Beschoner selbst. „Sie sind die stabile Person, der Ruhepol und gleichzeitig die Managerin“, so Schweda „und das bereits seit 2003.“ Insgesamt feierte Rita Beschoner ihr 20. Dienstjubiläum im Verbund der Diakonie Alten Eichen. An ihr Bewerbungsgespräch mit der damaligen Oberin Schwester Renate Buhr erinnert sich Rita Beschoner besonders gern: „Zunächst bekam ich eine Absage, einige Tage später rief die Oberin mich an, sie wolle mich doch gerne einstellen.“ Was für ein Glück für das Altersheim am Rabenhorst, seine Mitarbeiter und Bewohner. Nach einer weiteren Musik Darbietung begaben sich alle zu einem leckeren Mittagessen in den Speisesaal.

 

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