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DIE NEUE OBERIN ASTRID KAPELS STELLT SICH VOR

Seit Anfang Januar 2017 ist Astrid Kapels die neue Oberin der Diakonissenanstalt Alten Eichen. Damit ist sie nicht nur für die Begleitung unserer fünf Diakonissen verantwortlich, sondern auch für die Weiterentwicklung unseres diakonischen Profils. Wir sprachen mit der gebürtigen Düsseldorferin über ihre Motivation, ihre Pläne und natürlich ihre schöne Stimme …

 

Astrid Kapels ist die neue Oberin in Alten Eichen

Frau Kapels, schön dass Sie da sind. Warum haben Sie sich auf die Stelle der Oberin beworben?
In den letzten Jahren habe ich mich als Leitungskraft immer wieder gefragt, wie man seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern innerhalb ihrer Arbeit auch Raum für die persönliche Entwicklung geben kann. Von daher hat mich die Stellenausschreibung sehr angesprochen und neugierig gemacht. Als Oberin kann ich die Mitarbeiter dabei begleiten, durch die Auseinandersetzung mit existenziellen Lebensfragen die eigene Person zu stärken, um noch professioneller zu arbeiten und Freude, hoffentlich sogar Erfüllung, in der Arbeit zu erleben. Wenn man mit Menschen arbeitet, dann arbeitet man immer mit dem eigenen „Selbst“. Und dieses „Werkzeug“ muss gepflegt werden. Die Aufgabe der Oberin verspricht viel Gestaltungsspielraum, in den ich mein Organisationstalent und meine Kreativität einbringen kann.
Ein weiterer Grund für meine Bewerbung war der Wunsch, nach Hamburg zu ziehen. Seit 13 Jahren führen mein Mann und ich eine Wochenendbeziehung. Und seitdem unsere beiden Kinder studieren und ihre eigenen Wege gehen, wollten wir endlich wieder unter einem Dach wohnen.


Welche Fähigkeiten und Erfahrungen bringen Sie für die Aufgabe als Oberin mit?
Ich bin Sozialarbeiterin und Sozialpädagogin. In meiner letzten Tätigkeit als Leiterin des Sozialen und Therapeutischen Dienstes in einer Altenpflegeeinrichtung war ich für alles zuständig, was nicht mit Pflege zu tun hatte: das Veranstaltungs- und Betreuungsprogramm erstellen, die Anleitung und Weiterbildung der Betreuungskräfte, Redaktion der Hauszeitung, Koordination und Schulung der Ehrenamtlichen, Organisation der Angehörigenarbeit, die Vernetzung mit anderen Institutionen und Einrichtungen in der Stadt.
Ich bin kreativ, aber auch strukturiert. Ich bin kein fachlich spezialisierter Mensch und finde es gut, wenn man von allem ein bisschen kann und macht – ich liebe die Vielfalt! Mir macht es Freude, Menschen miteinander in Kontakt zu bringen und Kompetenzen zu bündeln, und schaue auch gerne über den eigenen Tellerrand.


Sie sind ja nicht wie Ihre Vorgängerinnen Diakonisse oder Diakonin. Kennen Sie sich in der Bibel aus?
Ich habe großes Interesse an der Fragestellung, wie man theologische Themen mit der heutigen Lebenswirklichkeit zusammenbringen kann und wie Glaube helfen kann, den Alltag mit all seinen Herausforderungen und Konflikten zu bewältigen. Ich habe in unterschiedlichen Zusammenhängen, in der Arbeit als Gemeindepädagogin, aber auch in den letzten Jahren im Altenpflegeheim, zahlreiche Gottesdienste vorbereitet. Und ich freue mich darauf, mit den Kollegen und Kolleginnen in den Einrichtungen auch die ein oder andere neue Entdeckung mit biblischen Inhalten zu machen.


Welche Pläne haben Sie – wie möchten Sie das Amt der Oberin gestalten?
Zunächst möchte ich die Einrichtungen und ihre Menschen kennen lernen. Meine zukünftigen Aufgaben und auch Schwerpunkte ergeben sich dann im Gespräch mit den Kolleginnen und Kollegen. Von einigen Mitarbeitern bin ich schon angesprochen worden im Hinblick auf die Gestaltung von „Oasen“-Angeboten, wie sie auch meine Vorgängerin durchgeführt hat. Da fällt mir mit Sicherheit etwas zu ein. Das Thema Fortbildungen finde ich sehr spannend, weil man darüber einen guten Teil des diakonischen Profils steuern kann. Ein praxisnahes und fundiertes Angebot an Weiterbildungsmaßnahmen kann auch die Akquise neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen.


Worauf freuen Sie sich am meisten, beruflich wie auch privat?
Ich genieße es, hier zu sein, Hamburg zu entdecken, Menschen kennenzulernen. Ich bin neugierig darauf, was sich alles entwickeln wird. Ich habe mich zum Beispiel sehr auf meine erste Schwesternstunde und auch auf das Treffen mit der Diakonischen Gemeinschaft gefreut. Dabei kam auch meine Gitarre schon zum Einsatz. Überhaupt bedeutet mir Musik sehr viel. Ich singe bereits in einem Chorprojekt mit, und die neuen Nachbarn (wie auch mein Mann) müssen in meiner Freizeit meine Klavierübungen aushalten.


Vielen Dank für das Gespräch.

Aktuelles

DIE NEUE OBERIN ASTRID KAPELS STELLT SICH VOR

Seit Anfang Januar 2017 ist Astrid Kapels die neue Oberin der Diakonissenanstalt Alten Eichen. Damit ist sie nicht nur für die Begleitung unserer fünf Diakonissen verantwortlich, sondern auch für die Weiterentwicklung unseres diakonischen Profils. Wir sprachen mit der gebürtigen Düsseldorferin über ihre Motivation, ihre Pläne und natürlich ihre schöne Stimme …

 

Astrid Kapels ist die neue Oberin in Alten Eichen

Frau Kapels, schön dass Sie da sind. Warum haben Sie sich auf die Stelle der Oberin beworben?
In den letzten Jahren habe ich mich als Leitungskraft immer wieder gefragt, wie man seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern innerhalb ihrer Arbeit auch Raum für die persönliche Entwicklung geben kann. Von daher hat mich die Stellenausschreibung sehr angesprochen und neugierig gemacht. Als Oberin kann ich die Mitarbeiter dabei begleiten, durch die Auseinandersetzung mit existenziellen Lebensfragen die eigene Person zu stärken, um noch professioneller zu arbeiten und Freude, hoffentlich sogar Erfüllung, in der Arbeit zu erleben. Wenn man mit Menschen arbeitet, dann arbeitet man immer mit dem eigenen „Selbst“. Und dieses „Werkzeug“ muss gepflegt werden. Die Aufgabe der Oberin verspricht viel Gestaltungsspielraum, in den ich mein Organisationstalent und meine Kreativität einbringen kann.
Ein weiterer Grund für meine Bewerbung war der Wunsch, nach Hamburg zu ziehen. Seit 13 Jahren führen mein Mann und ich eine Wochenendbeziehung. Und seitdem unsere beiden Kinder studieren und ihre eigenen Wege gehen, wollten wir endlich wieder unter einem Dach wohnen.


Welche Fähigkeiten und Erfahrungen bringen Sie für die Aufgabe als Oberin mit?
Ich bin Sozialarbeiterin und Sozialpädagogin. In meiner letzten Tätigkeit als Leiterin des Sozialen und Therapeutischen Dienstes in einer Altenpflegeeinrichtung war ich für alles zuständig, was nicht mit Pflege zu tun hatte: das Veranstaltungs- und Betreuungsprogramm erstellen, die Anleitung und Weiterbildung der Betreuungskräfte, Redaktion der Hauszeitung, Koordination und Schulung der Ehrenamtlichen, Organisation der Angehörigenarbeit, die Vernetzung mit anderen Institutionen und Einrichtungen in der Stadt.
Ich bin kreativ, aber auch strukturiert. Ich bin kein fachlich spezialisierter Mensch und finde es gut, wenn man von allem ein bisschen kann und macht – ich liebe die Vielfalt! Mir macht es Freude, Menschen miteinander in Kontakt zu bringen und Kompetenzen zu bündeln, und schaue auch gerne über den eigenen Tellerrand.


Sie sind ja nicht wie Ihre Vorgängerinnen Diakonisse oder Diakonin. Kennen Sie sich in der Bibel aus?
Ich habe großes Interesse an der Fragestellung, wie man theologische Themen mit der heutigen Lebenswirklichkeit zusammenbringen kann und wie Glaube helfen kann, den Alltag mit all seinen Herausforderungen und Konflikten zu bewältigen. Ich habe in unterschiedlichen Zusammenhängen, in der Arbeit als Gemeindepädagogin, aber auch in den letzten Jahren im Altenpflegeheim, zahlreiche Gottesdienste vorbereitet. Und ich freue mich darauf, mit den Kollegen und Kolleginnen in den Einrichtungen auch die ein oder andere neue Entdeckung mit biblischen Inhalten zu machen.


Welche Pläne haben Sie – wie möchten Sie das Amt der Oberin gestalten?
Zunächst möchte ich die Einrichtungen und ihre Menschen kennen lernen. Meine zukünftigen Aufgaben und auch Schwerpunkte ergeben sich dann im Gespräch mit den Kolleginnen und Kollegen. Von einigen Mitarbeitern bin ich schon angesprochen worden im Hinblick auf die Gestaltung von „Oasen“-Angeboten, wie sie auch meine Vorgängerin durchgeführt hat. Da fällt mir mit Sicherheit etwas zu ein. Das Thema Fortbildungen finde ich sehr spannend, weil man darüber einen guten Teil des diakonischen Profils steuern kann. Ein praxisnahes und fundiertes Angebot an Weiterbildungsmaßnahmen kann auch die Akquise neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen.


Worauf freuen Sie sich am meisten, beruflich wie auch privat?
Ich genieße es, hier zu sein, Hamburg zu entdecken, Menschen kennenzulernen. Ich bin neugierig darauf, was sich alles entwickeln wird. Ich habe mich zum Beispiel sehr auf meine erste Schwesternstunde und auch auf das Treffen mit der Diakonischen Gemeinschaft gefreut. Dabei kam auch meine Gitarre schon zum Einsatz. Überhaupt bedeutet mir Musik sehr viel. Ich singe bereits in einem Chorprojekt mit, und die neuen Nachbarn (wie auch mein Mann) müssen in meiner Freizeit meine Klavierübungen aushalten.


Vielen Dank für das Gespräch.

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DIE NEUE OBERIN ASTRID KAPELS STELLT SICH VOR

Seit Anfang Januar 2017 ist Astrid Kapels die neue Oberin der Diakonissenanstalt Alten Eichen. Damit ist sie nicht nur für die Begleitung unserer fünf Diakonissen verantwortlich, sondern auch für die Weiterentwicklung unseres diakonischen Profils. Wir sprachen mit der gebürtigen Düsseldorferin über ihre Motivation, ihre Pläne und natürlich ihre schöne Stimme …

 

Astrid Kapels ist die neue Oberin in Alten Eichen

Frau Kapels, schön dass Sie da sind. Warum haben Sie sich auf die Stelle der Oberin beworben?
In den letzten Jahren habe ich mich als Leitungskraft immer wieder gefragt, wie man seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern innerhalb ihrer Arbeit auch Raum für die persönliche Entwicklung geben kann. Von daher hat mich die Stellenausschreibung sehr angesprochen und neugierig gemacht. Als Oberin kann ich die Mitarbeiter dabei begleiten, durch die Auseinandersetzung mit existenziellen Lebensfragen die eigene Person zu stärken, um noch professioneller zu arbeiten und Freude, hoffentlich sogar Erfüllung, in der Arbeit zu erleben. Wenn man mit Menschen arbeitet, dann arbeitet man immer mit dem eigenen „Selbst“. Und dieses „Werkzeug“ muss gepflegt werden. Die Aufgabe der Oberin verspricht viel Gestaltungsspielraum, in den ich mein Organisationstalent und meine Kreativität einbringen kann.
Ein weiterer Grund für meine Bewerbung war der Wunsch, nach Hamburg zu ziehen. Seit 13 Jahren führen mein Mann und ich eine Wochenendbeziehung. Und seitdem unsere beiden Kinder studieren und ihre eigenen Wege gehen, wollten wir endlich wieder unter einem Dach wohnen.


Welche Fähigkeiten und Erfahrungen bringen Sie für die Aufgabe als Oberin mit?
Ich bin Sozialarbeiterin und Sozialpädagogin. In meiner letzten Tätigkeit als Leiterin des Sozialen und Therapeutischen Dienstes in einer Altenpflegeeinrichtung war ich für alles zuständig, was nicht mit Pflege zu tun hatte: das Veranstaltungs- und Betreuungsprogramm erstellen, die Anleitung und Weiterbildung der Betreuungskräfte, Redaktion der Hauszeitung, Koordination und Schulung der Ehrenamtlichen, Organisation der Angehörigenarbeit, die Vernetzung mit anderen Institutionen und Einrichtungen in der Stadt.
Ich bin kreativ, aber auch strukturiert. Ich bin kein fachlich spezialisierter Mensch und finde es gut, wenn man von allem ein bisschen kann und macht – ich liebe die Vielfalt! Mir macht es Freude, Menschen miteinander in Kontakt zu bringen und Kompetenzen zu bündeln, und schaue auch gerne über den eigenen Tellerrand.


Sie sind ja nicht wie Ihre Vorgängerinnen Diakonisse oder Diakonin. Kennen Sie sich in der Bibel aus?
Ich habe großes Interesse an der Fragestellung, wie man theologische Themen mit der heutigen Lebenswirklichkeit zusammenbringen kann und wie Glaube helfen kann, den Alltag mit all seinen Herausforderungen und Konflikten zu bewältigen. Ich habe in unterschiedlichen Zusammenhängen, in der Arbeit als Gemeindepädagogin, aber auch in den letzten Jahren im Altenpflegeheim, zahlreiche Gottesdienste vorbereitet. Und ich freue mich darauf, mit den Kollegen und Kolleginnen in den Einrichtungen auch die ein oder andere neue Entdeckung mit biblischen Inhalten zu machen.


Welche Pläne haben Sie – wie möchten Sie das Amt der Oberin gestalten?
Zunächst möchte ich die Einrichtungen und ihre Menschen kennen lernen. Meine zukünftigen Aufgaben und auch Schwerpunkte ergeben sich dann im Gespräch mit den Kolleginnen und Kollegen. Von einigen Mitarbeitern bin ich schon angesprochen worden im Hinblick auf die Gestaltung von „Oasen“-Angeboten, wie sie auch meine Vorgängerin durchgeführt hat. Da fällt mir mit Sicherheit etwas zu ein. Das Thema Fortbildungen finde ich sehr spannend, weil man darüber einen guten Teil des diakonischen Profils steuern kann. Ein praxisnahes und fundiertes Angebot an Weiterbildungsmaßnahmen kann auch die Akquise neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen.


Worauf freuen Sie sich am meisten, beruflich wie auch privat?
Ich genieße es, hier zu sein, Hamburg zu entdecken, Menschen kennenzulernen. Ich bin neugierig darauf, was sich alles entwickeln wird. Ich habe mich zum Beispiel sehr auf meine erste Schwesternstunde und auch auf das Treffen mit der Diakonischen Gemeinschaft gefreut. Dabei kam auch meine Gitarre schon zum Einsatz. Überhaupt bedeutet mir Musik sehr viel. Ich singe bereits in einem Chorprojekt mit, und die neuen Nachbarn (wie auch mein Mann) müssen in meiner Freizeit meine Klavierübungen aushalten.


Vielen Dank für das Gespräch.

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