Wir stehen in der Tradition der Mutterhaus-Diakonie

Die Mutterhaus-Diakonie entstand im 19. Jahrhundert als Antwort auf die vielen sozialen Nöte der damaligen Zeit. Geprägt wurde diese Bewegung vor allem von den Diakonissen, ehelos lebenden evangelischen Frauen, die sich der Kranken- und Kinderpflege verschrieben haben. Sie haben über Generationen hinweg unser Werk mit aufgebaut und getragen. Ihnen verdanken wir zu einem großen Teil den christlichen „Geist“, der Alten Eichen bis heute prägt. 

1867 gründeten Altonaer Bürger die "Evangelisch-Lutherische Diakonissenanstalt für Schleswig-Holstein in Altona" in der Rechtsform einer mildtätigen und gemeinnützigen Stiftung des bürgerlichen Rechts. Aus sehr kleinen räumlichen und bescheidenen finanziellen Anfängen heraus entwickelte sich in Altona relativ schnell ein größerer Gebäudekomplex mit Krankenhaus, Mutterhaus, Kirche, Kindertagesstätte, Haushaltungsschule und Ausbildungsstätte für Kindergärtnerinnen. Es entstand eine gegenüber der Vergangenheit neue Art der Kranken- und Armenpflege. Die Diakonissenschwesternschaft wuchs auf bis zu 200 Schwestern an. 

1902 kaufte die Diakonissenanstalt das jetzige Gelände Alten Eichen in Stellingen, um hier ein Heim mit Ausbildungsstätte für körperbehinderte Kinder und Jugendliche aufzubauen. Nach den Bombenangriffen im Zweiten Weltkrieg, die die Gebäude der Diakonissenanstalt in Altona zerstörten und in Stellingen schwer getroffen hatten, entschloss man sich, den Wiederaufbau auf das Grundstück „Alten Eichen“ zu konzentrieren. Hier entstanden seit 1945 nach und nach Krankenhaus, Diakonissen-Mutterhaus und Wohnheime, Auferstehungskirche, Schulen, Kindertagesstätte, Diakoniestation, Tagespflegehaus, Hospizdienst und Betreutes Wohnen. Später kamen Altenhilfeeinrichtungen in Altona, Wellingsbüttel und St. Georg hinzu. Der Name der Stiftung wurde geändert und besteht bis heute: "Evangelisch-Lutherische Diakonissenanstalt Alten Eichen in Hamburg". In der verkürzten Form wird heute die Bezeichnung "Diakonie Alten Eichen" verwendet.

Noch heute wachsen unsere Namensgeber, die alten Eichen, auf dem parkähnlichen Gelände zwischen Schule, Kirche, Pflegeeinrichtungen, Mutterhaus- und Verwaltungsgebäude. 

Auch nach dem Umzug des Krankenhauses Alten Eichen in den Neubau des Diakonie-Klinikums Hamburg in Eimsbüttel ist die Diakonie Alten Eichen mit ihrer Zentrale und den Einrichtungen auf dem Gelände am Wördemanns Weg geblieben. Anstelle des abgerissenen Krankenhauses entstehen zur Zeit neue Wohnungen für ältere Menschen und ein Pflegeheim.

In Hamburg steht der Name Alten Eichen seit langem für eine aufmerksame, professionelle Unterstützung von alten und kranken Menschen sowie von Kindern und Auszubildenden – getreu dem Motto: „Dem Menschen zuliebe“. So ist Alten Eichen heute eine diakonische Einrichtung und zugleich ein besonderer Ort kirchlichen Lebens.

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Sie wollten sich schon immer ehrenamtlich engagieren? Wissen aber nicht wie und wo? Dann schauen Sie am Freitag, 29. September 2017 von 15 bis 18 Uhr...

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